Aktionsplan des FID-Netzwerks 2026-2028 ist veröffentlicht

Ein Plan für die nächste Phase: Der Aktionsplan 2026–2028 bündelt die zentralen Entwicklungslinien des FID-Netzwerks auf dem Weg zu FIDplus.

Mit dem Aktionsplan des FID-Netzwerks für die Jahre 2026–2028 liegt ein zentrales Strategiepapier für die nächste Entwicklungsphase der Fachinformationsdienste vor. Entstanden ist der Aktionsplan in einem breit angelegten, partizipativen Prozess, in dem fachliche Expertise aus Unterarbeitsgruppen, Netzwerken und weiteren Expert:innenkreisen des FID-Netzwerks die Basis bildeten. Diese Impulse aus der der Breite des Netzwerks wurden von Vertreter:innen des FID-Lenkungsgremiums und der AG FID redaktionell zusammengeführt, kontextualisiert und konsolidiert. Das Ergebnis ist ein umfassendes Dokument, das sowohl strategische Leitlinien formuliert als auch konkrete Maßnahmen benennt. Mit dem Aktionsplan gibt sich das FID-Netzwerk eine gemeinsame Agenda für die kommenden Jahre auf dem Weg in die neue Förderlinie FIDplus.

Inhaltlich spannt der Aktionsplan einen klaren Bogen: Im ersten Teil werden die Weiterentwicklung der Netzwerkorganisation, Governance-Fragen und die Internationalisierung als Querschnittsthemen adressiert. Sichtbarkeit nach außen, gemeinsame Kommunikation und die Etablierung einheitlicher Standards – etwa für Indikatorik und Berichtswesen – werden dabei explizit als Voraussetzung für die zukünftige Handlungsfähigkeit des Netzwerks verstanden.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Koordination technischer Infrastrukturen. Der Aktionsplan beschreibt hier sehr konkret, wie Transparenz über bestehende Dienste, Nachnutzung von Technologien und arbeitsteilige Weiterentwicklung gelingen sollen – ohne die fachliche und technische Vielfalt der einzelnen FID einzuschränken. Themen wie Technik-Kartierung, Basisdienste, Innovation und der verantwortungsvolle Einsatz von KI werden nicht abstrakt verhandelt, sondern als dauerhaft zu bearbeitende Aufgaben des Netzwerks definiert.

Ergänzt werden diese strukturellen Linien durch spezifische Handlungsfelder, in denen viele FID bereits heute aktiv sind oder in den kommenden Jahren verstärkt zusammenarbeiten wollen. Dazu zählen unter anderem Open-Access-Publikationsservices, Erschließung und Datenqualität, Forschungsdaten sowie KI-gestützte Verfahren. Der Aktionsplan macht dabei bewusst, dass nicht jedes Feld für alle FID gleichermaßen relevant ist – und formuliert gerade daraus den Anspruch, Synergien dort zu heben, wo es sinnvoll ist.

Besondere Relevanz erhält der Aktionsplan des FID-Netzwerks im Kontext der neuen Förderlinie FIDplus. Er bildet in Zukunft eine wichtige Referenz für die Begutachtung der Beiträge einzelner FID zum Gesamtsystem. Zugleich ist der Aktionsplan als lebendes Dokument angelegt: Die Umsetzung der formulierten Maßnahmen im Netzwerk werden vom FID-Office begleitet. Eine Fortsetzung in einem dritten Aktionsplan ist angedacht.

Der Aktionsplan des FID-Netzwerks für die Jahre 2026-2028 ist frei auf Zenodo im Open Access unter einer CC-Lizenz abrufbar:

Sommer, D., Strötgen, R., Zepf, R., Wirtz, G., Voß, F., & Hormuth, F. (2025). Aktionsplan des FID-Netzwerks 2026-2028. FID-Netzwerk.

https://doi.org/10.5281/zenodo.17986798

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