Fachinformationsdienste – Starke Partner für die Wissenschaft
Fachinformationsdienste für die Wissenschaft bieten eine digitale, standortunabhängige Informationsversorgung für Forschung und Lehre. Fachinformationsdienste sind speziell auf die Bedürfnisse der wissenschaftlichen Communities ausgerichtet und ergänzen die lokalen Angebote der Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Sie stellen sicher, dass Forschende und Studierende schnell und zuverlässig Zugang zu relevanten Fachinformationen erhalten.

FIDplus – ein verlässlicher Partner für die Wissenschaft
Die neue FIDplus-Förderlinie der DFG unterstützt ab 2026 Fachinformationsdienste dabei, ihre unverzichtbaren Angebote zur strukturellen Förderung von Forschung nachhaltig aufzustellen und darauf aufbauend communityorientierte Zukunftsstrategien zu entwickeln. FIDplus verfolgt das Ziel, die nationale und internationale Vernetzung der Forschungsinformationsinfrastruktur kontinuierlich voranzutreiben. Beiträge innerhalb des Systems werden im FID-Netzwerk gemeinsam koordiniert, um eine stabile und zukunftssichere Forschungsbasis zu gewährleisten.
Zusammenarbeit
Die Grundsätze der Zusammenarbeit basieren auf den individuellen Profilen der Fachinformationsdienste (FID) und umfassen ein gemeinsames, synergetisches Vorgehen. Dabei stehen eine Sharing-Mentalität, Kollaboration, Transparenz, die Nachnutzbarkeit von Ergebnissen sowie die Orientierung am Netzwerk im Mittelpunkt.
Das FID-Netzwerk
Das FID-Netzwerk ist ein gemeinsames Verbundsystem der Fachinformationsdienste (FID) in Deutschland, das auf eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung der einzelnen Dienste ausgerichtet ist. Es bildet ein Dach für die übergreifende und vernetzte Gesamtstruktur der individuellen Fachinformationsdienste und fördert verbindliche Kooperationen, Wissenstransfer und die gemeinsame Entwicklung von Diensten, um die Interoperabilität und Effizienz zu stärken.
Das FID-Netzwerk verfolgt das Ziel, durch koordinierte, transparente und nachhaltige Arbeitsteilung innerhalb der Gesamtstruktur die Effizienz der FID zu unterstützen. Dabei steht die Erleichterung der interdisziplinären Nutzung im Vordergrund, stets ausgerichtet an einheitlichen Standards und dem Subsidiaritätsprinzip: Die Bedürfnisse der jeweiligen Fachgemeinschaften sind zentral, und gemeinschaftlich werden inhaltliche, technische und wirtschaftliche Standards sowie Services entwickelt, um eine optimale Unterstützung der Forschung zu gewährleisten.
Die Communities
Fachinformationsdienste bieten deutschlandweit und frei zugänglich hochwertige wissenschaftliche Informationen für Wissenschaftler:innen aller Karrierestufen, Forschungsgruppen und deutsche sowie internationale Forschungsinstitutionen. Die enge Zusammenarbeit mit Bibliotheken und wissenschaftlichen Infrastrukturen sorgt für kontinuierliches Feedback und innovative Weiterentwicklung der Services - standortunabhängig mit Blick auf die Communities.
Open Access und Open Science
Das FID-Netzwerk bekennt sich ausdrücklich zu Open Access und Open Science als grundlegenden Voraussetzungen für eine offene, transparente und nachhaltige Wissenschaft. Forschungsergebnisse, Daten und Dienste sollen soweit möglich frei zugänglich sein und im Sinne der FAIR-Prinzipien auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar gestaltet werden.