Die Querschnittsprojekte

Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen

Das „Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen“ (KfL-Projekt) wird seit 1.01.2014 von der DFG gefördert. Es handelt sich dabei um ein Projekt ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Im System der DFG-geförderten „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID) in Deutschland nehmen die Projektpartner jeweils eigene Querschnittsaufgaben wahr. Als Partner im Rahmen des Projekts arbeiten derzeit - jeweils unter Wahrung ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit - die SUB Göttingen und die BSB München zusammen.

Ziel und Gegenstand der Zusammenarbeit der Projektpartner SUB Göttingen und BSB München ist insbesondere die Unterstützung der FID. Die Projektpartner agieren dabei bundesweit in einem eigenen Zuständigkeitsbereich als Serviceprovider für die FID.

FID-Netzwerk: Koordinierung und Weiterentwicklung zum FIDplus-System

Das im Januar 2025 gestartete Projekt „FID-Netzwerk: Koordinierung und Weiterentwicklung zum FIDplus-System“ verfolgt das Ziel, das FID-Netzwerk, ein wichtiger Player der deutschen Infrastrukturlandschaft, durch eine strukturierte Unterstützung, konzeptionelle Weiterentwicklung und gebündelte strategische Kommunikation für die Zukunft aufzustellen. Dieses DFG geförderten Projekt wird kooperativ durchgeführt, so sind die die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, die Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg Frankfurt am Main sowie die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz für unterschiedliche Handlungsfelder verantwortlich, wobei sich starke Synergien durch einen engen Austausch und den Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Arbeitspaketen ergeben.

Das Projekt gliedert sich in die Handlungsfelder Governance und Netzwerkorganisation (Hamburg), Technik und Infrastruktur (Frankfurt) sowie Marketing und Kommunikation (Berlin und Hamburg). Die Umsetzung der Arbeitspakete, die neue digitale Angebote zur Stärkung der Netzwerksarbeit, begleitende Kommunikation und Vernetzungsformate sowie eine weitere Unterstützungsleistungen im Fokus haben, erfolgt in enger Abstimmung mit den Fachinformationsdiensten. Leitend ist dabei, bestehende Gremien, Strukturen und Vernetzungen zu integrieren, um eine bedarfsgerechte Implementierung sicherzustellen.