Die Querschnittsprojekte
Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen
Das „Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen“ (KfL-Projekt) wird seit 1.01.2014 von der DFG gefördert. Es handelt sich dabei um ein Projekt ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Im System der DFG-geförderten „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID) in Deutschland nehmen die Projektpartner jeweils eigene Querschnittsaufgaben wahr. Als Partner im Rahmen des Projekts arbeiten derzeit - jeweils unter Wahrung ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit - die SUB Göttingen und die BSB München zusammen.
Ziel und Gegenstand der Zusammenarbeit der Projektpartner SUB Göttingen und BSB München ist insbesondere die Unterstützung der FID. Die Projektpartner agieren dabei bundesweit in einem eigenen Zuständigkeitsbereich als Serviceprovider für die FID.
Basisdienstleistungen sind jeweils die Verhandlung für die Lizenzierung und überregionale Bereitstellung digitaler Medien nach den DFG-Grundsätzen („Grundsätze für den Erwerb von Publikationen in den DFG-geförderten Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft“). Für den Erwerb solcher FID-Lizenzen wurde ein Musterlizenzvertrag erarbeitet und FAQ für Anbieter zusammengestellt.
Darüber hinaus werden im Rahmen des KfL-Projekts geeignete Lizenz- und Geschäftsmodelle für FID-Lizenzen entwickelt. Außerdem werden Dienstleistungen zum Datenmanagement sowie die Unterstützung bei der Entwicklung darauf aufbauender Mehrwertdienste angeboten.
Mit FIDELIO wird ein Katalog der abgeschlossenen FID-Lizenzen bereitgestellt.
Eine umfassende Darstellung des Beratungs- und Serviceangebots finden Sie auf der Seite "Service-Portfolio".
Die Verhandlungsaufträge der FID werden durch das Serviceteam des jeweils zuständigen Projektpartners bearbeitet.
Die Koordination der Aktivitäten im KfL-Projekt liegt bei der SUB Göttingen (Projektkoordination: Kristine Hillenkötter). An beiden Standorten bestehen lokale Projektleitungen.
- Serviceteam Göttingen:
Kristine Hillenkötter - Serviceteam München:
Dr. Kathrin Behrens,
Dr. Hildegard Schäffler
- Hillenkötter, Kristine (2023). Kompetenzzentrum für Lizenzierung: Zentrale Dienstleistungen für das FID-Netzwerk. O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB, 10(4), 1–5, (Volltext)
- Friederike Glaab-Kühn, Maike Kittelmann: FID-Lizenzen sichtbar und suchbar machen: Der Zentrale Nachweis für FID-Lizenzen – Konzept, Umsetzung und Datenmanagement. In: ABI Technik. Zeitschrift für Automation, Bau und Technik im Archiv-, Bibliotheks- und Informationswesen 38 (2018), H. 3, 234-244. (Volltext)
- Kristine Hillenkötter: An der Schwelle zur Transformation: „alte“ und „neue“ Lizenzmodelle im Überblick. In: Bibliothek – Forschung und Praxis 42 (2018) H. 1, 42-56. (Volltext)
- Kristine Hillenkötter, Kathrin Behrens, Friederike Glaab-Kühn, Hildegard Schäffler: Kompetenzzentrum für Lizenzierung im FID-Kontext: Es geht weiter! Verhandlung, Modellbildung und Erschließung im Fokus. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 64 (2017) H. 5, S. 249-260. (Volltext)
- Kristine Hillenkötter, Maria Huber, Ursula Stanek, Gerald Steilen: Das Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen im DFG-geförderten System der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID): Betriebsorganisation, Verhandlung und Bereitstellung von FID-Lizenzen – ein Statusbericht. In: Bibliothek – Forschung und Praxis 40 (2016) H. 1, 33-49. (Volltext)
- Ursula Stanek, Kristine Hillenkötter: Verhandlung von FID-Lizenzen durch das Kompetenzzentrum für Lizenzierung – Statusbericht. In: o-bib 4 (2015), 95-107. (Volltext)
Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen im System der DFG-geförderten „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID) — KfL
FID-Netzwerk: Koordinierung und Weiterentwicklung zum FIDplus-System
Das im Januar 2025 gestartete Projekt „FID-Netzwerk: Koordinierung und Weiterentwicklung zum FIDplus-System“ verfolgt das Ziel, das FID-Netzwerk, ein wichtiger Player der deutschen Infrastrukturlandschaft, durch eine strukturierte Unterstützung, konzeptionelle Weiterentwicklung und gebündelte strategische Kommunikation für die Zukunft aufzustellen. Dieses DFG geförderten Projekt wird kooperativ durchgeführt, so sind die die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, die Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg Frankfurt am Main sowie die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz für unterschiedliche Handlungsfelder verantwortlich, wobei sich starke Synergien durch einen engen Austausch und den Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Arbeitspaketen ergeben.
Das Projekt gliedert sich in die Handlungsfelder Governance und Netzwerkorganisation (Hamburg), Technik und Infrastruktur (Frankfurt) sowie Marketing und Kommunikation (Berlin und Hamburg). Die Umsetzung der Arbeitspakete, die neue digitale Angebote zur Stärkung der Netzwerksarbeit, begleitende Kommunikation und Vernetzungsformate sowie eine weitere Unterstützungsleistungen im Fokus haben, erfolgt in enger Abstimmung mit den Fachinformationsdiensten. Leitend ist dabei, bestehende Gremien, Strukturen und Vernetzungen zu integrieren, um eine bedarfsgerechte Implementierung sicherzustellen.
- Prof. Robert Zepf, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUBHH)
- Dr. Thomas Risse, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Frankfurt am Main (UBJCS)
- Reinhard Altenhöner, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB)
- Dr. Franziska Hormuth, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUBHH)
- Leon Schepers, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUBHH)
- Jana Eileen Fabrizius, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB)
- Tommy Mesfin, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg Frankfurt am Main (UBJCS)
- Ralf Konrad, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg Frankfurt am Main (UBJCS)
FID-Office
Das FID-Office wurde durch das FID-Netzwerk-Projekt zu einem Service für das FID-Netzwerk aufgebaut und übernimmt Aufgaben zur Unterstützung der Gremien des FID-Netzwerks und Maßnahmen zur Netzwerkkonsolidierung der Stärkung der Sichtbarkeit, der Transparenz und des Austauschs. Es ist an der SUB Hamburg angesiedelt.
Aktionsplan des FID-Netzwerks 2026-2028
Das FID-Office hat die Redaktionsgruppe bei der Erstellung des Aktionsplans des FID-Netzwerks 2026-2028 unterstützend und die zahlreichen Expert:innengruppen koordinierend begleitet. Der Fokus bei der Umsetzung lag darauf, konstruktiv und pragmatisch zu einer klaren und fundierten Umsetzung beizutragen und sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt wurden. Das Ergebnis ist abrufbar unter: Aktionsplan des FID-Netzwerks 2026-2028
FID.Connect
Mit dem FID.Connect wurde ein neues modernes Intranet für das FID-Netzwerk geschaffen, das die kollaborative Zusammenarbeit und die partizipative Erarbeitung der strategischen Ausrichtung des FID-Netzwerks fördert.
FID.Network
Das FID-Office hat mit diesem vorliegenden Angebot eine neue Website eingerichtet: Sie richtet sich an die deutsche Infrastrukturlandschaft sowie an Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und alle Interessierten. Entdecken Sie nützliche Infos, aktuelle Projekte und vielfältige Angebote – für eine starke und zukunftssichere Forschungsinfrastruktur in Deutschland.
Im Fokus des Handlungsfelds „Governance und Netzwerkorganisation“ steht die strukturelle und organisatorische Weiterentwicklung des gesamten FID-Netzwerks, um den Übergang in die FIDplus-Förderlinie effizient zu unterstützen. Hierzu sollen u.a. die Ausarbeitung eines zweiten Aktionsplans begleitet, die Vernetzung mit nationalen und internationalen Partner:innen vorangetrieben und die Gremien der in ihrer Selbstorganisation Selbstverwaltung organisatorisch und wissenschaftlich unterstützt werden.
Das Handlungsfeld “Technik und Infrastruktur” dient zur Unterstützung des Technik-Boards des FID-Netzwerks. Ziel ist es, eine größtmögliche Interoperabilität und Nachnutzbarkeit von Komponenten und Systemen zu ermöglichen. Dafür sollen die in den FID entwickelten und genutzten Technologien laufend kartiert und damit die Möglichkeiten der Nachnutzung erheblich verbessert werden. Die Interoperabilität zwischen Komponenten, Systemen und Infrastrukturen werden moderierend begleitet, die Weiterentwicklung koordiniert und die Ergebnisse entsprechend dokumentiert.
Im Fokus des Handlungsfeldes “Marketing und Kommunikation” steht die Entwicklung eines gemeinsamen Kommunikationskonzeptes sowie die technische und inhaltliche Modernisierung der digitalen Kollaborationsplattform des FID-Netzwerks. Diese Maßnahmen stärken nicht nur die interne Vernetzung und Aktionsfähigkeit, sondern sorgen auch für einen ansprechenden Gesamtauftritt des Netzwerks im Web mit hohem Wiedererkennungswert.