FIDplus – Neue Förderperspektiven für etablierte Fachinformationsdienste
Mit der Einführung von FIDplus erweitert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihr Förderprogramm für Fachinformationsdienste um eine neue Programmlinie mit langfristiger Perspektive. Ziel ist es, besonders etablierte und leistungsfähige FID über die bisherige maximale Förderdauer hinaus projektförmig zu unterstützen und damit die nachhaltige Bereitstellung zentraler wissenschaftlicher Informationsdienste zu sichern.
FIDplus ergänzt die bisherige dreijährige Projektförderung um fünfjährige Förderperioden und eröffnet die Möglichkeit einer fortgesetzten Antragstellung ohne festgelegte Höchstdauer. Antragsberechtigt sind FID, die eine zwölfjährige Förderung im regulären FID-Programm erfolgreich durchlaufen haben und für ihre Fachcommunities zu unverzichtbaren Diensten geworden sind. Erste Antragstellungen sind ab 1. März 2026 möglich; erste Absichtserklärung wurden jeweils zum 1. Oktober letzten Jahres abgegeben. Zentrale Voraussetzung für eine Förderung in FIDplus ist das Erfüllen differenzierter Qualitätskriterien, die in einer mehrdimensionalen Indikatorik (externer Link) abgebildet sind. So soll das seit 2014 bestehende System der Fachinformationsdienste (interner Link auf die Unterseite zur Leistungsschau) fortgeführt und zukunftssicher aufgestellt werden.
Zur Unterstützung der erstehen Kohorte antragsstellender FID hat die DFG in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen des FID-Netzwerks ein FAQ zusammengestellt (Link: DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - FAQ: Programm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft - Plus")